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Saison 2017

 

Topscorer

 

LLHH-Sen
1 Salfeld, T. SCB II 5
2 Merten, T. SCB II 5
3 Fritz, W. SCB II 3
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Team FairPlay

 

LLHH-Sen
1 Lüneburg II 40
2 HNT Flames I 45
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26.09.2016
JUGEND: SCB LÜNEBURG WIEDER MEISTER

Dass die Titelehren so eng umkämpft sein würden und sich praktisch erst auf der Zielgeraden entschieden, verlieh der Meisterschaftsaustragung der Jugend im HERV-Meldebereich 2016 einen besonderen Kick. 3 Mannschaften konnten bei der abschließenden Begegnungsrunde in der Nettelnburger GSB-Halle noch Champion werden. Die Salt City Boars Lüneburg, die Bremerhaven Young Whales und die Wilhelmshaven Jade Warriors lagen vor dem letzten Spieltag nur insgesamt 4 Punkte auseinander. Dafür hatten einige überraschende Spielausgänge eine Woche zuvor im Bremerhavener Bürgerpark gesorgt.

 

TSG BERGEDOF LIZARDS - SALT CITY BOARS LÜNEBURG 0 : 7 (0 : 4)

 

Die erste Paarung führte wie gewohnt die beiden Vereine mit der kürzesten Anfahrt zusammen. Der Tabellenführer aus LG hatte in Bremerhaven zwar geschwächelt, musste aber auf Grund bisheriger klarer Siege gegen die TSG als Favorit gelten.

Dennoch stellte sich ihnen ein Team entgegen, das sich trotz des Ausfalls von Ole Burfien und Niklas Ebermann gegenüber der ersten Saisonhälfte gefestigt hat und durch die letzten Resultate Selbstbewusstsein tanken konnte. Das Schlusslicht agierte zu Anfang nicht nur konzentriert in der Deckung, sondern fuhr unerschrocken selber Angriffe. Was sich jedoch bald und über die gesamte Spielzeit offenbarte, war die auffällige Abschlussschwäche. Mit Weitschüssen von der Mittellinie oder davor war der routinierte Adrian Grimm im SCB-Gehäuse nicht zu bezwingen, und in Tornähe kamen zu wenig gewitzte Schnibbler auf den Keilerkasten. In der Hinsicht besaßen die Lüneburger einen deutlichen Vorteil. Tobias Merten (2mal), Felix Böller und Fynn Gringel vor der Pause sowie Jannick Grimm, Fynn Gringel und Tobias Merten danach stellten ein Ergebnis her, das dem Spielverlauf nicht so ganz entsprach.

 

BREMERHAVEN YOUNG WHALES – WILHELMSHAVEN JADE WARRIORS 5 : 1 (1 : 1)

 

Nun trafen die Verfolger des SCB aufeinander. Den Jade Warriors gelang die frühe Führung durch Max Zimmermann, die die Bremerhavener erst kurz vor Hälftenabpfiff egalisieren konnten. Nach zähflüssigem Beginn schwammen sich die Young Whales zunehmend frei. Sie standen meist besser postiert als die Gegner und konnten so beständig Druck ausüben. Die Wilhelmshavener hatten bei ihren Offensivversuchen immer wieder mindestens 1 oder 2 Gegenspieler vor sich, die eigenen Zuspiele fanden nur noch selten den Empfänger im weißblauen Dress. Als BRH-Torschützen notierten wir Dennis Näth, Sebastian Linke, Malte Kuhn (2mal), Marten Koch. Damit war ein Anwärter auf den Meisterthron bereits praktisch aus dem Rennen.

 

TSG BERGEDORF LIZARDS – BREMERHAVEN YOUNG WHALES 2 : 7 (1 : 3)

 

Die Jungs von der Weser schlossen gleich an ihre dominante Phase an und überrumpelten die Hamburger vom Anstoß weg. Wieder hielten die Eidechsen zeitweise gut mit, aber wie man Tore schießt, blieb ihnen ein Rätsel, ehe Pascal Bott dann doch das passende Tool fand, seine Mannschaft auf 1: 3 heranbrachte und sich für seine beachtenswerte Tagesleistung belohnte. Ein zweiter Treffer glückte Timo Rex nach der Pause. Die Young Whales brachten jedoch insgesamt 7 an, Dennis Näth, Marten Koch (3mal), Tom Franzen und Sebastian Linke (2mal) scorten. Die Blauen wahrten also ihre Chancen als Titelherausforderer. Sie hofften nun auf Schützenhilfe aus Wilhelmshaven, das die Boars ja letzthin unerwartet besiegt hatte.

 

SALT CITY BOARS LÜNEBURG – WILHELMSHAVEN JADE WARRIORS 7 : 1 (2 : 1)

 

Erneut schossen die Warriors das erste Tor (Malte Siebels) und versuchten rasch nachzukarten. Von dem Schreck mussten sich die Nordostniedersachsen erst einmal erholen. Es dauerte, ehe sie ihren Rhythmus fanden. In der 7.Minute leitete Jannick Grimm die Wende mit einem unaufhaltsamen Alleingang über das gesamte Feld ein. Sein Schuss schlug zum 2:1 ein. Bis dahin durfte insbesondere der Bremerhavener Anhang noch wenigstens an einen Punktgewinn der Wilhelmshavener glauben, dann hätte den Young Whales ein beliebiger Sieg gegen den Rivalen in der regulären Spielzeit gereicht, um den Keilern noch die Ligatrophäe vor dem Rüssel wegzuschnappen. Doch der fünffache Goalgetter Tobias Merten und Felix Böller ließen solche Träume in der zweiten Halbzeit ziemlich zeitig zerplatzen. Die Jadestädter fanden kein Gegenmittel gegen den Lüneburger Tordrang mehr.

 

TSG BERGEDORF LIZARDS - WILHELMSHAVEN JADE WARRIORS 0 : 2 (0 : 1)

 

Auch in dieser Partie litten die Lizards an mangelnder Zielsicherheit. Ironischerweise trafen sie stattdessen ohne Zutun des Kontrahenten ins eigene Netz. Das blieb lange Zeit das einzig Zählbare in diesem Duell. Die Jade Warriors rissen zwar gleichfalls keine Bäume aus, machten allerdings durch Mattis Witte in Abschnitt 2 wenigstens ein zusätzliches Tor. Es hätten sogar drei werden können, jedoch verschoss Kjell Matheis einen Penalty, den er zugesprochen erhielt, nachdem er bei freiem Durchlauf gefoult worden war.

Trotz alledem ließen sich in der Spielweise der Eidechsen fortschrittliche Ansätze erkennen, wenn ihnen auch ein Spieler mit Torinstinkt wie Ole Burfien gefehlt hat. Die Warriors aus Wilhelmshaven konnten bedauerlicherweise ihre so verheißungsvollen Anfangsauftritte der Saison nicht bis zum Ende bringen. So mussten sie wiederum mit Platz 3 der Jugendstaffel vorlieb nehmen.

 

SALT CITY BOARS LÜNEBURG – BREMERHAVEN YOUNG WHALES 7 : 3 (5 : 1)

 

Selbst wenn es so schien, ein echtes Endspiel war diese Auseinandersetzung nicht mehr. Nur auf dem Papier hätten die Bremerhavener Young Whales noch die Möglichkeit gehabt, das glasklar bessere Torverhältnis der Jungkeiler zu ihren Gunsten unterzudükern. Schnell machten die Lüneburger deutlich, dass sich jede Rechnerei erübrigte, als sie bereits nach 5 Minuten auf dem Scoreboard 3 Tore und bis zur Pausensirene 5:1 vorn lagen. Ihr Sieg stand nie in Gefahr. Ihr Coach nahm im Gefühl des sicheren Erfolgs in der Schlussviertelstunde sogar öfters die 3.Reihe aufs Parkett und die Bremerhavener konnten diese Zeit vom Ergebnis her ausgeglichen gestalten, für sie waren 2mal Sebastian Linke und 1mal Marten Koch erfolgreich. Trefferwertig wurden die SCB-Spielzüge abgeschlossen von: Tobias Merten (2fach), Fynn Gringel, Jannick Grimm (2fach), Maja Komander, Christian Schneider.

Natürlich reichte die diesjährige Crew nicht an die Klasse der Vorjahre heran, verfügte aber mit Tobias Merten über die herausragende Spielerpersönlichkeit der Liga. Die Young Whales stellten ein sehr kompaktes Kollektiv ohne Stars und haben sich durch gute gleichmäßige Ausbildung in Technik, Taktik und Tatkraft noch auf den zweiten Rang vorgearbeitet.

Ins Allstar-Team 2016 gehören unseres Erachtens:

Adrian Grimm (SCB) – Malte Kuhn (BYW): Jannick Grimm (SCB); Malte Siebels (WJW); Tobias Merten (SCB)

 

TSG BERGEDORF LIZARDS: Felix Reinke – Pascal Bott; Mika Breidenbach; Johann Michaelis; Timo Rex; Clemens Römer; Nele Rüß; Hannah Schulze-Paschen; Marvin Triebsees; Tobias Tippner

 

BREMERHAVEN YOUNG WHALES: Niklas Romanowski – Mika Brümmer; Luca Busch; Tom Franzen; Thore Gierak; Linus Klaukien; Marten Koch; Malte Kuhn; Sebastian Linke; Fynn Müller; Dennis Näth; Niklas Näth; Dominik Poppe; Rene Wellbrock

 

SALT CITY BOARS LÜNEBURG: Adrian Grimm – Maximilian Bauer; Justin Baumart; Felix Böller; Luca Flügge; Jannick Grimm; Fynn Gringel; Linus Kautz; Maja Komander; Jonas Kröger; Kilian Luesmann; Tristan Mahnke; Tobias Merten; Christian Schneider; Maximilian Schneider

 

WILHELMSHAVEN JADE WARRIORS: Marc Siebels – Kirke Andreadis; Jannis Claus; Chantal Hebig; Niels Jähde; Kevin Lerner; Kjell Matheis; Malte Siebels; Max Weiken; Mattis Witte; Maximilian Zimmermann



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Jade Warriors7
BISS 22
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