Offizielle Homepage des HERV Inline- & Skaterhockey

Saison 2017

 

Topscorer

 

LLHH-Sen
1 Salfeld, T. SCB II 32
2 Krüger, F. Hawks 19
3 Schmidt, M. SCB II 18
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Team FairPlay

 

LLHH-Sen
1 BG Lizards II 17
2 Huskies II 18
3 HH Hawks II 26
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28.03.2017
2017: START DER NEUEN HERV-JUGENDLIGA

Der Hamburger Landesverband kann als Ausrichter 2017 eine neue Staffel mit 6 Vereinen für die Inlineskaterhockey-Jugend vorweisen. Die auf den ersten Blick stattliche Zahl der Meldungen kam jedoch nur zustande, weil eine starke Süderweiterung, die bis nach Hessen ausgreift, die Vermehrung um 50% gegenüber den Vorjahren bewirkt hat. Das übertüncht etwas das weiter bestehende Grundproblem, dass im Hamburger Kerngebiet nur noch die Bergedorfer Eidechsen das Banner hochhalten. Schleswig-Holstein fällt seit dem Ausscheiden der Eckernförder Piraten ganz aus der wettbewerblichen Nachwuchspflege heraus.

Aber trotzdem ist die Aufstockung natürlich ein Anlass zur Freude, denn jetzt können sich Mannschaften im regulären Spielbetrieb kennenlernen und ihre Kräfte messen, die sonst kaum die Schläger gekreuzt hätten. So kommt auch ein frisches Spannungsmoment in die etwas eingefahrenen Gleise der Liga hinein.

Der Austragungsmodus ist geändert worden, die Teilturnierfolge hat den Spielplan entpackt und gestreckt. Dadurch muss jedoch ein Nachteil in Kauf genommen werden: Die Tabelle zeigt nach den einzelnen Abschnitten nur ein unvollständiges Wertungsbild.

An diesem ersten Spieltag in Mellendorf waren nur 3 Teams beteiligt. Neugierig durfte man auf die Vorstellung der frisch zur Liga gestoßenen Mannschaften, insbesondere auf den absoluten Neuling aus Kassel sein. Die Bissendorfer Panther schicken ihren zweiten Anzug aufs Parkett. In ihren Reihen stehen dennoch einige, die nicht nur über reiche Spielpraxis in der knallharten Westliga verfügen, sondern auch mithalfen, den 3.Platz bei den deutschen Meisterschaften 2016 zu erkämpfen.

 

BISSENDORFER PANTHER II – KASSEL WIZARDS  4 : 2 (0 : 1)

 

Das Bissendorfer Aufgebot von 14 Hockeyskatern (inklusive 2 Torleute) war mit ein paar hochspielenden SchülerInnen bestückt, sogar ein Supertalent vom Jahrgang 2007 stand auf dem Feld der Wedemark-Halle. Die Kassel Wizards waren zu neunt angereist und stellten 2 Blöcke auf. Der Neuling ließ keinerlei Nervosität erkennen, sondern bot erstaunlicherweise das solidere und durchdachtere Aufbauspiel und wirkte in der Anlage kompakt und eingespielt ohne nennenswerte Schwachpunkte in der Aufstellung. Ihr Torwart Paul Zarberg, eigentlich gar nicht als Stammkeeper nominiert, vermittelte seinen Vorderleuten von Anfang an ein Gefühl des sicheren Rückhalts. Sie verteidigten ihre frühe Führung durch Luca Emde bis zum Pausenton mit Umsicht und verdient. Gegen Ende der ersten Hälfte bauten die Gastgeber jedoch stärkeren Druck auf. Gleich nach Wiederbeginn hatten die Hessen traumhafte Chancen zur Ergebniserhöhung auf dem Schläger, aber sie brachten die Hartplastik nicht im Bissendorfer Gehäuse unter - und wie so oft:  wer die Tore nicht selber schießt, kassiert dafür welche. Kapitän Vincent Plotz gab das Signal, der Ausgleich fiel – und plötzlich waren die Panther allgegenwärtig, und die Wizards nirgendwo, jedenfalls nicht dort, wo die Tormusik spielte. Anton Neufeld und Marc Wegener kamen völlig freistehend zum Einschuss. Die Zuordnung in der Gästeabwehr, die sie im ersten Abschnitt noch so souverän beherzigt hatten, schien mit einem Mal in Vergessenheit geraten zu sein. Klar, dass nach diesen unerklärlichen Aussetzern der Kasseler Coach eine Auszeit nahm. Die bewirkte, dass sich sein Team wieder etwas fangen und durch Marius Decker den Anschlusstreffer erzielen konnte. Die Entscheidung fiel aber dann, als Johannes Messow sich freistahl und zur Erleichterung der Hausherren das 4:2 markierte.

 

KASSEL WIZARDS – WILHELMSHAVEN JADE WARRIORS  1 : 2 n. P. (0 : 0; 1 : 1)

 

Die Jade Warriors hatten vor kurzem gegen eine Vertretung der Empelde Maddogs einen Kantersieg zum Aufwärmen für das heutige Turnier gelandet. Aber mit der Mannschaft aus dem Süden bekamen sie heute einen Widersacher vorgesetzt, mit dem sie nicht so gut zu Rande kamen. Zwar bestimmten die Nordniedersachsen über weite Strecken die Partie, aber ihr Rhythmus war gleichförmig, die Kombinationen blieben vorhersagbar und  wurden übertrieben. Tempowechsel und Torschüsse waren zu wenige gesetzt. Die Wizards entzauberten durch gutes Stellungsverhalten und Kampfesmut die vermeintliche Überlegenheit des Gegners als fruchtlose Passfolge. Erst in Hälfte zwei gelang es Max Zimmermann, Paul Zarberg zu überwinden. Doch 16 Sekunden vor Schluss zimmerte Nico Oberdieck den Ball in den Wilhelmshavener Torwinkel. Also mussten Penaltyschützen heran, um den Matchsieger zu ermitteln. Der stand mit den Jade Warriors erst nach dem 4.Versuch dank Jannis Claus fest. Die Kasseler konnten immerhin wenigstens ihren ersten Ligapunkt abholen und wurden von ihren Anhängern mit viel Beifall verabschiedet.  

 

BISSENDORFER PANTHER II – WILHELMSHAVEN JADE WARRIORS  2 : 7 (0 : 4)

 

Die Bissendorfer hatten ihren Goalie gewechselt. Anstelle von Maleen Stahlhut stand Philipp Baranyai im Kasten. Es dauerte nicht lange, und er musste die Kugel aus dem Netz fischen. Kjell Matheis blieb von der Panther-Verteidigung vollständig unbeachtet, als er ein Zuspiel von Jannis Claus aufnahm und sich diese Möglichkeit nicht entgehen ließ. Bis zur Pause legten zweimal Max Zimmermann und einmal Mattis Witte nach und erhöhten auf 0 : 4. Die Ursache für diesen klaren Zwischenstand lag nicht nur darin, dass die Panther bis zur Halbzeit im Schlummer lagen, sondern v. a. an der veränderten Warriors-Spielweise. Sie nutzten die Räume. Einzelvorstöße und Ballstafetten kamen in überraschender Abfolge.

Auch nach dem Wechsel behielten sie ihren Stil bei, und so fielen weitere Treffer durch Malte Siebels, Kevin Lerner und als Tor des Tages ein 3 Stationen-Spielzug, abgeschlossen durch Jannis Claus - reif für einen Lehrfilm. Daran konnte auch die inzwischen wieder zwischen die Pfosten zurückgekehrte Maleen Stahlhut nichts ändern. Nun erst, beim Stand von 0:7, reckten sich die Raubkätzchen und fuhren ihre Krallen aus. Enzo Minotti durfte mittlerweile das Warriors-Tor hüten, musste aber gleich zweifach hinter sich greifen. Robin Meyer und Marc Wegener hießen die Scorer der beider Anstandstore für die Panther, von denen doch etwas mehr erwartet worden war.

 

BISSENDORFER PANTHER II: Philipp Baranyai; Maleen Stahlhut – Felix Busch; Megan Ehm; Johannes Messow; Peter Mewes; Robin Meyer; Anton Neufeld; Tobias Penkalla; Vincent Plotz; Jenny Schmieta; Till Schulze; Maximilian Siebert; Marc Wegener

 

KASSEL WIZARDS: Paul Zarberg – Marius Decker; Leon Egenolf; Luca Emde; Nils-H. Girth; Pascal Niedereichholz; Nico Oberdieck; Leon Tettenborn; Niklas Wiegand

 

WILHELMSHAVEN JADE WARRIORS: Enzo Minotti; Marc Siebels – Kirke Andreadis; Jannis Claus; Niels Jähde; Till Jähde; Kevin Lerner; Kjell Matheis; Malte Siebels; Pascal Stulken; Mattis Witte; Max Zimmermann



Aktuelle Ergebnisse

 

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27.05.2017
BG Lizards I5
Lüneburg I2
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